Neuigkeiten am IAAEU

 

Ankündigungen


  • Klausureinsicht
    Am Dienstag, den 16.05.2017, findet die Einsicht für die Klausur Organizing Work and Employment Contracts (OWEC) ab 13:00 Uhr in Raum C 428 statt. Die Einsicht findet nur mit Voranmeldung unter Angabe Ihres Namens, Matrikelnummer sowie den von Ihnen bearbeiteten Klausurteilen statt. Melden Sie sich hierfür per E-Mail bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an (bis Mittwoch, den 03.05.2017). Eine genaue Zuteilung zu einem Zeitslot erfolgt per Mail.


  • IAAEU und HSI organisieren Konferenz
    In Kooperation mit dem Hugo Sinzheimer Institut in Frankfurt veranstaltet das IAAEU darüberhinaus am Freitag, dem 22. September 2017 eine Konferenz mit dem Titel "Social Pillar - Social Europe - International Labour law as a stimulus for better social integration - aspirations and reality". Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

 

Preise, Auszeichnungen & Aktuelle Meldungen

 


  • Dr. Thomas Klein und Dominik Leist veröffentlichen zwei Beiträge zum neuen Verbot des Einsatzes von Leiharbeitnehmern als Streikbrecher
    Zum 01.04.2017 tritt das im Zuge der AÜG-Reform in § 11 Abs. 5 AÜG n.F. neu eingefügte Verbot des Einsatzes von Leiharbeitnehmern als Streikbrecher in Kraft. Dr. Thomas Klein (IAAEU) und Dominik Leist (Universität Trier) haben sich eingehend mit dem verfassungs-, europa- und völkerrechtlichen Kontext der Neuregelung befasst und kommen zu dem Ergebnis, dass entgegen zahlreicher Literaturstimmen diesbezüglich keine Bedenken gegen das Einsatzverbot bestehen. Verfassungsrechtlich sei ein solches vielmehr geboten, um eine Verschiebung der Kampfparität zulasten der Arbeitnehmerseite zu verhindern. Der Beitrag ist in der Zeitschrift „Soziales Recht“, Ausgabe 01/2017, S. 31-40 erschienen. In einem weiteren Beitrag, erschienen in der Zeitschrift „Arbeit und Recht“, Ausgabe 03/2017, S. 100-105, befassen sich Klein und Leist ausführlich mit Auslegung, Schutzlücken, Rechtsfolgen und Durchsetzung der Neuregelung. Sie kommen hierbei insbesondere zum Ergebnis, dass das in § 11 Abs. 5 S. 1 AÜG n.F. vorgesehene Einsatzverbot im Wege eines quasi-negatorischen Unterlassungsanspruchs auch von der betroffenen Gewerkschaft durchsetzbar ist. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden im Juli 2017 bei der Assistententagung im Arbeitsrecht in Hamburg in Form von Impulsvorträgen mit anschließender Podiumsdiskussion vorgestellt.

  • Veröffentlichung zum Kündigungsschutz für behinderte Menschen nach dem Bundesteilhabegesetz
    Im Dezember 2016 haben Bundestag und Bundesrat das Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz) verabschiedet. Das Gesetz tritt in mehreren Stufen in Kraft; die ersten Neuregelungen gelten bereits seit dem 30.12.2016 und haben u.a. Auswirkungen auf das Kündigungsrecht. Anders als bisher führt die fehlende Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung vor der Kündigung eines schwerbehinderten Arbeitnehmers nach § 95 Absatz 2 Satz 3 des Neunten Buchs des Sozialgesetzbuchs (SGB IX) in seiner neuen Fassung nunmehr zur Unwirksamkeit der Kündigung. In seinem Beitrag „Der Kündigungsschutz schwerbehinderter Arbeitnehmer nach dem Bundesteilhabegesetz“, der in Heft 12/2017 der Neuen Juristischen Wochenschrift (S. 852-856) erschienen ist, beleuchtet Dr. Thomas Klein die gesetzliche Neuregelung sowie die mit ihr verbundenen Auslegungsprobleme.

  • Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schlachter referiert zur Bedeutung des Völkerrechts beim 11. Hans-Böckler-Forum zum Arbeits- und Sozialrecht
    Am 2. und 3. März 2017 veranstaltete die Hans-Böckler-Stiftung (HBS) in Zusammenarbeit mit dem Hugo Sinzheimer Institut (HSI) das 11. Hans-Böckler-Forum zum Arbeits- und Sozialrecht in Berlin. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Auswirkungen der Digitalisierung und der Internationalisierung auf die Arbeitswelt. Zum Auftakt der Tagung hielt Prof. Monika Schlachter vor den circa 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Plenumsvortrag zum Thema "Die Bedeutung des Arbeitsvölkerrechts für das nationale Recht – aktuelle Entwicklungen und Perspektiven". Neben Prof. Schlachter sprachen bei der Veranstaltung u.a. die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Anette Kramme, die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts Ingrid Schmidt, der Richter am Europäischen Gerichtshof Francois Biltgen, Prof. Ulrich Preis von der Universität zu Köln und der ehemalige Bundesarbeitsrichter Prof. Franz Josef Düwell. Zudem widmete sich die Veranstaltung in sechs parallel laufenden Foren verschiedenen aktuellen Fragen, wie dem Bundesteilhabegesetz, der Reform des Pflegerechts, dem Arbeits(zeit)schutz, aktuellen Entwicklungen des Tarifrechts, dem Betriebsverfassungsrecht im 21. Jahrhundert und der Unternehmensmitbestimmung. Eine ausführliche Dokumentation der Veranstaltung finden Sie auf der Website der HBS.

    Schlachter                                                             Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schlachter (Foto: Stephan Pramme)

 

  • Juniorprofessor Lars Hornuf bei G20-Finanzkonferenz
    Am 25. Januar trafen sich auf Einladung der Bundesbank Delegierte der G20, Wissenschaftler und Vertreter aus der Privatwirtschaft in Wiesbaden, um über die Entwicklungschancen der Digitalisierung im Finanzsektor zu diskutieren. Prof. Dr. Lars Hornuf (IAAEU und Universität Trier) plädierte auf der Konferenz für einen Ausbau der Forschung zu Finanztechnologien, um den Nutzen und mögliche Risiken der Digitalisierung für die Finanzwelt besser bestimmen zu können. Die empirischen Untersuchungsergebnisse können Implikationen bieten, wie auch die Realwirtschaft von diesen neuen Märkten profitieren kann. Nähere Informationen find Sie hier.

  • Aktuelle Studie zum FinTech-Markt
    In einer aktuellen empirischen Untersuchung erheben Prof. Dr. Gregor Dorfleitner und Prof. Dr. Lars Hornuf (IAAEU und Universität Trier) Daten zu den Marktvolumina deutscher FinTech-Unternehmen für den Zeitraum von 2007 bis 2015. Mit diesen Daten soll die Marktentwicklung in acht FinTech-Teilsegmenten bis zum Jahr 2035 prognostiziert werden. Nähere Informationen finden Sie hier.

  • Dr. Thomas Klein als Sachverständiger im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales
    Am 23. Januar 2017 fand im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags eine öffentliche Anhörung zu dem von den Fraktionen der CDU/CSU und der SPD eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Sicherung der Sozialkassenverfahren im Baugewerbe (Sozialkassenverfahrensicherungsgesetz – SokaSiG – BT-Drs. 18/10631) statt. Angehört wurden insgesamt zwölf Sachverständige, darunter Vertreter von Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften und der Sozialkasse Bau sowie Einzelsachverständige aus der Wissenschaft. Dr. Thomas Klein (wissenschaftlicher Mitarbeiter der juristischen Arbeitsgruppe) nahm als Einzelsachverständiger insbesondere zu Fragen der Verfassungsmäßigkeit, der Erforderlichkeit und der Ausgestaltung des Gesetzentwurfs Stellung. Die bereits im Vorfeld der Anhörung abgegebene schriftliche Stellungnahme von Dr. Klein kann über die Internetseite des Deutschen Bundestags eingesehen werden. Zudem erscheint in der Zeitschrift Arbeit und Recht (AuR Heft 2/2017) ein Beitrag von Dr. Klein zur Sicherung der Sozialkassenverfahren im Baugewerbe.

  • Mitarbeiter des IAAEU als neuer Autor im Nomos-Kommentar zum Tarifvertragsgesetz
    Thomas Klein, wissenschaftlicher Mitarbeiter des IAAEU, gehört seit der im August erschienenen 4. Auflage zum Autorenkreis des von Prof. Dr. Wolfgang Däubler herausgegebenen Nomos-Kommentars zum Tarifvertragsgesetz. Er kommentiert gemeinsam mit Dr. Johannes Heuschmid (Hugo-Sinzheimer-Institut für Arbeitsrecht, Frankfurt am Main) typische Inhalte von Tarifvertragsnormen. Schwerpunkte der Kommentierung sind unter anderem tarifvertragliche Regelungen zum Arbeitsschutz, zu Personalbemessungssystemen und Besetzungsregelungen, zum Rationalisierungs- und Kündigungsschutz sowie zu betrieblichen und betriebsverfassungsrechtlichen Fragen.

  • Großes Presse-Echo auf IAAEU-Studie zur Wirkung von Smartphone-Verboten am Arbeitsplatz
    Das Smartphone verändert unsere Gesellschaft, aber beeinflusst es auch die Arbeitswelt? Lenkt das private Smartphone gar von der Arbeit ab, so dass Unternehmen Maßnahmen zur Einschränkung der Smartphone-Nutzung am Arbeitsplatz ergreifen sollten? Oder ist ein Smartphone-Verbot wirkungslos und womöglich sogar schädlich, wenn es von den Beschäftigten als Zeichen des Misstrauens verstanden wird? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Forschungsteam, das mit Adrian Chadi, Mario Mechtel und Vanessa Mertins aus einem aktiven sowie zwei ehemaligen Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern des IAAEU besteht, in einer aktuellen Studie. Obwohl bisher nur die vorläufigen Ergebnisse der Untersuchung öffentlich bekannt gemacht worden sind, ist bereits jetzt das Presse-Echo auf die Studie sehr groß. Unter anderem haben Medien wie Die Welt, Rheinische Post, Landeszeitung Lüneburg, Hamburger Abendblatt sowie Saarbrücker Zeitung in Print- sowie Online-Formaten über die Smartphone-Studie berichtet. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • ANR-DFG-Projekt: Local labour markets – The causes and consequences of spatial differences in labour market outcomes across cities in France and Germany
    Gemeinsam mit Forschern vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim (ZEW), von der Universität Münster und der Aix-Marseille School of Economics konnte Dr. Marco de Pinto (IAAEU & Universität Trier) Drittmittel für das o.g. Forschungsprojekt einwerben. Dieses beschäftigt sich mit den Ursachen und Auswirkungen der Disparitäten zwischen lokalen Arbeitsmärkten in Frankreich und in Deutschland. Einerseits wird untersucht, warum so große Unterschiede hinsichtlich der Löhne, der Produktivität von Firmen und Arbeitskräften oder den Wohnkosten zwischen verschiedenen Regionen existieren. Andererseits wird die Reallokation der Arbeitskräfte innerhalb von Regionen detailliert analysiert, welche auch durch die zunehmende internationale Integration beeinflusst wird. Die gewonnen Erkenntnisse könnten Aufschluss darüber geben, welche wirtschaftspolitische Reaktionen auf die zum Teil erheblichen Unterschiede lokaler Arbeitsmärkte vorteilhaft sind. Die Analyse erfolgt mittels theoretisch fundierter empirischer Forschungsansätze auf Grundlage französischer und deutscher administrativer Mikrodaten (DADs und LIAB). Das Forschungsprojekt wird von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) und der ANR (Agence Nationale de la Recherche) gefördert. Bewilligt wurden Mittel bis zur Höhe von rund 300.000 € für eine Laufzeit von 36 Monaten.

 

 

 

 

Rückblick