Neuigkeiten am IAAEU

 

Ankündigungen


  • Stellenausschreibung für Juniorprofessur
    Im Fachbereich IV – Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Mathematik und Informatikwissenschaften – der Universität Trier ist in Kooperation mit dem IAAEU (Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union) zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Juniorprofessur für die Ökonomische Analyse des Rechts (W1) wieder zu besetzen. Weitere Informationen finden Sie hier.


  • Stellenausschreibung
    Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist am Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) an der Universität Trier eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter/ wissenschaftliche Mitarbeiterin (Doktorand/ -in) in der ökonomischen Arbeitsgruppe zu besetzen. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Stellenausschreibung
    Zum 01.02.2018 oder später ist am Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) an der Universität Trier eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter/ wissenschaftliche Mitarbeiterin in der juristischen Arbeitsgruppe zu besetzen. Weitere Informationen finden Sie hier.


  • Vortrag von Dr. Christian Mecke zum Thema "Der sozialrechtliche Beschäftigungsbegriff in der digitalen Arbeitswelt"

    Das Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) lädt herzlich zu einem Vortrag von Dr. Christian Mecke, Richter am Bundessozialgericht, zum Thema "Der sozialrechtliche Beschäftigungsbegriff in der digitalen Arbeitswelt" ein. Der Vortrag findet am 05.02.2018 um 15:00 Uhr im Max-Weber-Raum (H718) des IAAEU am Campus 2 der Universität Trier statt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Weitere Informationen finden sie hier. 


  • Workshop for Labour Economics 2018

    Das Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) und der Lehrstuhl für Personalökonomik laden herzlich ein zum 10. Workshop on Labour Economics. Ziel des Workshop ist es, jungen Wissenschaftlern ein Forum zur Vorstellung ihrer Forschungsideen zu bieten sowie bereits entwickelte Forschungsergebnisse kritisch zu diskutieren. Zu den zentralen Themen des Workshop zählen insbesondere Fragestellungen der Bereiche Arbeitsmarktökonomik, Gesundheitsökonomik, Bildungsökonomik, Demographie und Migration. Sowohl theoretische als auch empirische Forschungsansätze sind hierbei willkommen. Vor allem möchten wir Promotionsstudierende nachdrücklich auffordern, ihre Forschung im Rahmen des Workshops zu präsentieren. Der Workshop findet am 13. und 14. April 2018 in den Räumlichkeiten des IAAEU am Campus 2 der Universität Trier statt. Weitere Informationen sowie den entsprechenden Call for Paper finden Sie hier.

 

 

Preise, Auszeichnungen & Aktuelle Meldungen

 


  • Die gesundheitliche Eignung als Zugangsvoraussetzung zum Beamtenverhältnis auf Lebenszeit?

    Am 14. Dezember 2017 legte Anna Donner, wissenschaftliche Mitarbeiterin am IAAEU, erfolgreich ihre Disputation ab. Geprüft wurde sie unter dem Vorsitz von Frau Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg, M.A., von Herr Prof. Dr. Timo Hebeler und von Frau Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schlachter. Die Dissertation von Frau Donner, die sie zu dem Thema "Die gesundheitliche Eignung als Zugangsvoraussetzung zum Beamtenverhältnis auf Lebenszeit? – Eine kritische Würdigung der derzeitigen Rechtslage“ wird voraussichtlich 2018 erscheinen.

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Prof. Dr. Timo Hebeler, Anna Donner, Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schlachter, Prof. Dr. Antje von Ungern-Sternberg, M.A.


  • Labour & Personnel Economics in the greater Region
    Am 23. und 24. November 2017 fand das zweite Arbeitstreffen von Personal- und Arbeitsmarktökonomen aus den Universitäten der Großregion am Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) in Trier statt. Forscherinnen und Forscher aus Kaiserslautern, Luxemburg, Nancy, Straßburg und Trier stellten ihre neuesten Untersuchungen vor. Dabei wurde eine ganze Reihe von wirtschaftspolitisch bedeutsamen Fragen angesprochen. Zwei Vorträge beschäftigten sich beispielsweise mit der staatlichen Förderung von frühkindlicher Erziehung. Audrey Bousselin zeigte, dass eine Verringerung der Kosten der Betreuung von Kleinkindern nur geringe Auswirkungen auf die Erwerbstätigkeit von Müttern in Luxemburg hatte. Bertrand Verheyden ging der Frage nach, in welchem Ausmaß Kindergartengebühren einkommensabhängig sein sollten. Die Antwort hängt entscheidend davon ab, ob zur Umverteilung von Einkommen von Reich zu Arm zusätzlich Steuern eingesetzt werden können oder diese Möglichkeit nicht besteht. Zwei weitere Beiträge widmeten sich der Ausgestaltung der Arbeitslosenversicherung. Zwar sinken die Arbeitslosenzahlen in Deutschland seit vielen Jahren kontinuierlich, aber in den meisten Mitgliedsstaaten der EU liegt die Arbeitslosenquote deutlich höher. Entsprechend stehen verbesserte Regeln zur Absicherung bei drohender Arbeitslosigkeit in vielen Ländern weit oben auf der politischen Agenda. Wafa Toubi analysierte eine französische Regelung, nach der Arbeitslose weiterhin einen Teilanspruch auf Arbeitslosengeld haben, wenn sie eine befristete Stelle übernehmen. Sie zeigte, dass dadurch Arbeitslose seltener nach einer dauerhaften Beschäftigung suchen. Thomas Mathä präsentierte eine Studie, in der untersucht wurde, welche Firmen Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen und welche institutionellen Eigenheiten die Nutzung befördern. So wird Kurzarbeitergeld insbesondere dann genutzt, wenn der gesetzliche Kündigungsschutz ausgeprägt ist. In weiteren Vorträgen wurden unter anderem die Wirkungen des Mindestlohnes und die Frage untersucht, durch welche Informationen an Beschäftigte sich deren Arbeitsmotivation und Produktivität beeinflussen lassen. Alle Vorträge auf der zweitägigen Konferenz wurden von den Teilnehmern intensiv diskutiert, so dass die Referentinnen und Referenten eine Vielzahl an Anregungen mit nach Hause nahmen. Um den grenzüberschreitenden Informationsaustausch und die Kooperation auszubauen, wird im kommenden Jahr erneut ein solcher Workshop, dann bereits der dritte dieser Art, unter dem Dach der Universitäten der Großregionen stattfinden. 

  • Arbeitsrechtliches Praktikerseminar in Trier

    Am 17.11.2017 fand IAAEU in Trier das diesjährige arbeitsrechtliche Praktikerseminar unter Leitung von Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schlachter statt. An der Veranstaltung nahmen um die 25 Arbeits- und Sozialrechtler aus ganz Deutschland teil. Eröffnet wurde das Seminar mit einem Vortrag von Dr. Thomas Klein zu der Durchführung von Arbeitskampfmaßnahmen auf dem Betriebsgelände des Arbeitgebers mit angeschlossener Diskussion. Dr. Hans-Jürgen Rupp warf Fragen zu Beweis- und Tatsachenverwertungsverboten im Arbeitsgerichtsprozess auf und präsentierte einen eigenen Lösungsansatz, welcher von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Seminars kontrovers diskutiert wurde. Mit einem Vortrag zum Thema "Die Entwicklung einer europäischen Säule der sozialen Rechte" beendete Frau Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schlachter das Seminar.

     

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Die TeilnehmerInnen des Seminars im Max-Weber-Raum des IAAEU


  • 40-jähriges Dienstjubiläum von Renate Pichler

    Am 1. Oktober beging Renate Pichler, die Leiterin der Bibliothek des IAAEU, ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Als Berufsanfängerin, unmittelbar nach dem Bibliotheks-Diplom (Diplomarbeit zur Entwicklung des Kopierrechts !) an der Fachhochschule für Bibliotheks- und Dokumentationswesen Köln wurde sie am 01.10.1981 für den Aufbau der Bibliothek des noch zu gründenden "Instituts für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Gemeinschaft" eingestellt. Ehe im Sommersemester 1983 das IAAEU mit der Berufung des juristischen Direktors, Prof. Rolf Birk, seine Arbeit aufnahm, sammelte sie praktische Berufserfahrung in verschiedensten Abteilungen der Universitätsbibliothek Trier. Die IAAEU-Bibliothek war zunächst eine "one person library"; so waren neben der Auswahl zuverlässiger Lieferanten für den Literaturerwerb aus allen EU-Staaten und später einer passenden Bibliothekssoftware insbesondere der Aufbau von Kontakten zu Bibliotheken entsprechender Ausrichtung von besonderer Bedeutung. Renate Pichler schätzt an ihrer Tätigkeit besonders die große Selbständigkeit, das breite Spektrum "aller die Bibliothek betreffenden Aufgaben", den direkten Umgang mit den Bibliotheksnutzern sowie die Arbeit in einem kleinen, verlässlichen Team. Eine besondere Herausforderung, aber auch ein "Highlight" war die Mitgestaltung der Bibliotheksräume und –ausstattung im Rahmen der "Baugespräche" zur Nutzung des ehemaligen franz. Lazaretts für das zuvor im Schloss Quint angesiedelte Forschungsinstitut. Das IAAEU gratuliert Frau Pichler zu ihrem Jubiläum.


  • Dr. Ulrich Zierahn als Gastwissenschaftler am IAAEU

    Vom 16.10.-18.10.2017 war Ulrich Zierahn als Gastwissenschaftlicher am IAAEU aktiv. Er ist als Senior Researcher am ZEW beschäftigt und erforscht u.a. die Implikationen von technologischem Wandel, internationalem Handel und Offshoring. Während seines Aufenthalts arbeitete Herr Zierahn zusammen mit Dr. Marco de Pinto am gemeinsamen Drittmittelprojekt "Local labour markets – The causes and consequences of spatial differences in labour market outcomes across cities in France and Germany". Hier untersuchen die Forscher die durch zunehmende internationale Verflechtungen bedingte Reallokation der Arbeitskräfte.


  • Das IAAEU begrüßt Jonas Feld

    Seit dem 01.10.2017 hat das IAAEU einen neuen Mitarbeiter. Herr Jonas Feld M.Sc. verstärkt die ökonomische Arbeitsgruppe als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seine Bachelorstudien in Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft absolvierte er von 2010 bis 2015 an der Universität Trier: Außerdem verbrachte Herr Feld ein Jahr an der Universität Lancaster in England. Von 2015 bis 2017 studierte er im Rahmen eines Doppelmasters an den Universitäten Trier und Warschau und schloss mit dem M.Sc. in Economics (European Economic Integration) und einem polnischen Magister in International Economics im September 2017 ab. Thematisch beschäftigte sich Herr Feld bislang vor allem mit Fragestellungen zu internationalem Handel und Arbeitsmarktökonomik. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen alles Gute für die Promotion.


  • Adrian Chadi nimmt Ruf auf Juniorprofessur an

    Nach fünf Jahren als Postdoktorand am Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) wird Dr. Adrian Chadi zum 01.10.2017 an die Universität Konstanz auf die W1-Juniorprofessur für Personalökonomik und Personalwirtschaft wechseln. Das IAAEU gratuliert Adrian Chadi zu dem ehrenvollen Ruf, dankt ihm für die geleistete Arbeit und wünscht alles Gute für den nächsten akademischen Karriereschritt. Thematisch wird Adrian Chadi nach dem Wechsel an die Exzellenzuniversität Konstanz weiterhin im Bereich der Personalökonomik tätig sein und somit Fragen untersuchen, denen er sich bereits in zahlreichen in der Zeit am IAAEU entstandenen und hochrangig veröffentlichten Studien gewidmet hat (siehe Oxford Economic Papers, Management Science und Journal of Economics & Management Strategy). Zukünftig werden noch stärker verhaltensökonomische Aspekte im Mittelpunkt seiner Forschung stehen, zumal die Voraussetzungen sowohl personell als auch organisatorisch an der Universität Konstanz im besonderen Maße gegeben sind. Auch dem IAAEU in Trier wird Adrian Chadi verbunden bleiben, nicht zuletzt aufgrund verschiedenergemeinsamer Forschungsprojekte, sei es in der Bildungsökonomik oder im Bereich Arbeitsmarkt.

  • Ruf auf W2-Professur für Lars Hornuf
    Juniorprofessor Dr. Lars Hornuf wird das Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) nach einer fast dreijährigen Tätigkeit verlassen und hat zum 01.10.2017 einen Ruf auf die W2 Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finanzdienstleistungen und Finanztechnologie an der Universität Bremen angenommen. Nach Vanessa Mertins, die 2015 auf eine W2 Professur an die Universität Vechta gewechselt ist, sowie Mario Mechtel, Sabrina Jeworrek und Adrian Chadi, die inzwischen allesamt W1 Professuren inne haben, spiegelt auch die Berufung von Lars Hornuf die hervorragende Personalpolitik des IAAEU wider. Lars Hornuf hat in seiner Zeit am IAAEU ein zuvor eingeworbenes DFG Projekt zum Thema Crowdinvesting abgeschlossen, zwei kompetitive Ausschreibungen beim Bundesministerium der Finanzen eingeworben, sowie 17 Aufsätze publiziert, u.a. in der International Review of Law and Economics, im Journal of Corporate Finance, der California Management Review sowie in Small Business Economics. Die hervorragenden wissenschaftlichen Bedingungen am IAAEU haben es ihm zudem ermöglicht, an 53 nationalen und internationalen Workshops und Fachtagungen teilzunehmen. Darunter waren u.a. die Jahrestagung der American Law and Economics Association an der Columbia und Yale Law School, der European Finance Association und der European Economic Association sowie das Law and Economics Forum der London School of Economics. Lars Hornuf wurde zudem als Panellist zur diesjährigen G20 Finance Conference in Wiesbaden eingeladen. Während seiner Zeit am IAAEU war er zudem als Visiting Research Fellow am Social Science Research Institute der Duke University sowie als Visiting Researcher an der Georgetown Law School tätig. Er wurde außerdem zum Affiliate Member des CESifo Research Network, zum Research Fellow am Centers of Finance der Universität Regensburg sowie zum Affiliated Research Fellow am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb ernannt. An der Universität Bremen wird Lars Hornuf zum Thema Digitalisierung der Finanz- und Innovationsmärkte forschen. Er bleibt dem IAAEU durch eine Kooperation im Rahmen eines gemeinsam beantragten und kürzlich bewilligten DFG-Projektes zum Thema "Crowdsourcing als neue Form der Arbeitsorganisation: Regulierungsanforderungen und Wohlfahrtseffekte" weiterhin erhalten.


  • IAAEU wirbt neues Drittmittelprojekt der DFG ein
    Die Direktoren des IAAEU, Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schlachter und Prof. Dr. Laszlo Goerke, sowie Prof. Dr. Lars Hornuf haben im August 2017 die Bewilligung für ein Drittelprojekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhalten. Das Vorhaben beschäftigt sich mit Crowdsourcing als neuer Form der Arbeitsorganisation und untersucht Regulierungsanforderungen und Wohlfahrtseffekte. Das Forschungsprojekt hat eine Laufzeit von 3 Jahren und die Fördersumme beträgt rund € 460.000. Mit diesen Mitteln werden vor allem drei wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen finanziert, die ökonomische und juristische Aspekte des Crowdworking untersuchen werden. Der ökonomische Teil des Forschungsvorhabens wird vor allem von Herrn Professor Lars Hornuf betreut, der zum 01.10.2017 auf eine Professur an die Universität Bremen gewechselt ist. Als Ansprechpartner am IAAEU steht Herr Dr. Thomas Klein (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zur Verfügung.


  • Konferenz "Social Pillar - Social Europe - International Labour Law as a Stimulus for Better Social Integration - Aspirations and Reality" der Veranstaltungsreihe "International Labour Standards"

    Am Freitag, 22.09.2017, veranstaltete das Hugo Sinzheimer Institut für Arbeitsrecht (HSI) gemeinsam mit dem IAAEU die Konferenz "Social Pillar - Social Europe - International Labour Law as a Stimulus for Better Social Integration - Aspirations and Reality" im ERA Conference Center in Trier. Diese Tagung bildete den zweiten Termin der Veranstaltungsreihe „International Labour Standards" (Arbeitsvölkerrecht), welche in zweijährigem Abstand abwechselnd in Trier und Frankfurt in Zusammenarbeit zwischen HSI und IAAEU ausgerichtet wird und Vorträge zu spezifischen Themen des Arbeitsvölkerrechts bietet. Nach einleitenden Worten von Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schlachter (geschäftsführende Direktorin des IAAEU) eröffnete Prof. Dr. Dr. h. c. Susanne Baer, LL.M. (Richterin des Bundesverfassungsgerichts) die Veranstaltung mit einem Vortrag über soziale Gerechtigkeit und die Rolle des Völkerrechts in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Im Folgenden führte Prof. Dr. Ninon Colneric (ehemalige Richterin am Europäischen Gerichtshof) die These aus, ob das Völkerrecht einen Anreiz für die Entwicklung sozialer Rechte in der Rechtsprechung des EuGH darstellen kann. In seinem Vortrag „Balancing Social Rights and Economic Freedoms – European Developments under the Influence of International Law” untersuchte Prof. Dr. Nicola Countouris (UCL Faculty of Laws in London) das Zusammenspiel zwischen der unternehmerischen Freiheit und den Anforderungen der sozialen Rechte im internationalen Recht. In ihrem darauf folgenden Vortrag setzte sich Prof. Dr. Mijke Houwerzijl (Tilburg University) mit den internationalen sozialen Standards im Hinblick auf den Kündigungsschutz auseinander. Den zweiten Teil der Tagung eröffnete Prof. Dr. Achim Seifert (Friedrich-Schiller-Universität Jena) mit seinem Vortrag „International Social Standards of Working Time Regulation“, in dem er mögliche Auswirkungen der ILO-Übereinkommen zur Arbeitszeit auf das Europarecht untersuchte. Der Beteiligung der Arbeitnehmer und dem Sozialen Dialog im Rahmen der europäischen Säule sozialer Rechte widmete sich Pieter Pecinovsky (Doktorand am Instituut voor arbeidsrecht, KU Leuven) in seinem Beitrag "Social Dialogue and Worker Involvement under the Social Pillar". Die Konferenz wurde abgeschlossen von Prof. Calogero Massimo Cammalleri (Università degli Studi di Palermo) mit einem interdisziplinären Vortrag zu dem Thema "Social Rights for Informal Workers – Cost Efficiency Included". Zu Gast waren rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Mitgliedstaaten der EU, welche von Prof. Dr. Daniel Ulber (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Prof. Dr. Beryl ter Haar (Professorin an der Universiteit Leiden) durch die sich an die Vorträge anschließenden Diskussionen geführt wurden.

 

Rückblick