Neuigkeiten am IAAEU

 

 

Ankündigungen


  • Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in gesucht
    Zum 01.10.2018 sowie 01.12.2018 ist am Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) an der Universität Trier jeweils eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter / wissenschaftliche Mitarbeiterin (Doktorand/-in) zu besetzen. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in gesucht
    Zum 01.10.2018 ist am Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union (IAAEU) an der Universität Trier eine Stelle als Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in in der rechtswissenschaftlichen Arbeitsgruppe zu besetzen. Nähere Informationen finden Sie hier.

  • 11. Workshop on Labour Economics
    Das IAAEU und der Lehrstuhl für Personalökonomik der Universität Trier freuen sich, bekannt zu geben, dass der 11. Workshop on Labour Economics am 12. und 13. April 2019 stattfinden wird. Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.


 

 

Preise, Auszeichnungen & Aktuelle Meldungen

 


  • Die Wie-Beschäftigung im Lichte einer sich wandelnden Arbeitswelt

    In einem Beitrag für die Neue Zeitschrift für Sozialrecht (NZS) untersuchen Alexander Schneider (Wiss. Mit. IAAEU) und Dr. Thomas Spitzlei (Akad. Rat und Habilitand am Lehrstuhl Prof. Dr. Timo Hebeler, Universität Trier) die in § 2 Abs. 2 S. 1 SGB VII geregelte unfallversicherungsrechtliche Wie-Beschäftigung im Lichte einer sich wandelnden Arbeitswelt. Die Wie-Beschäftigung unterliegt vier Voraussetzungen, die durch das BSG schon im Jahre 1957 herausgearbeitet wurden: Es muss sich bei der in Rede stehenden Tätigkeit (1.) um eine ernstliche, einem fremden Unternehmen dienende Tätigkeit handeln, die (2.) dem wirklichen oder mutmaßlichen Willen des Unternehmers entspricht, die (3.) sonst von Personen verrichtet wird, die zum Unternehmer in persönlicher und wirtschaftlicher Abhängigkeit stehen, wobei (4.) die Tätigkeit unter Umständen zu erfolgen hat, die denen eines Beschäftigungsverhältnisses ähnlich sind. Die vierte Voraussetzung verlangt im Hinblick auf die zum Unfall führende Tätigkeit eine dem allgemeinen Arbeitsmarkt zugängliche Beschäftigung. Die Autoren legen dar, warum das Abstellen auf den "allgemeinen Arbeitsmarkt" als Voraussetzung des § 2 Abs. 2 S. 1 SGB VII in einer modernisierten Arbeitswelt nicht mehr zielführend ist. Unter Auswertung neuerer Judikate zum sog. "Dog-Sitting" sowie zu den Reittier-Fällen werden argumentative Widersprüche in der Rechtsprechung aufgezeigt. Zudem werden rechtsstaatliche Bedenken gegen diese Spruchpraxis geäußert. Die Verfasser sind letztlich der Auffassung, dass das vierte Kriterium aufgrund einer immer komplexer werdenden Arbeitswelt zukünftig von der Rechtsprechung aufgegeben werden sollte. Der Aufsatz (NZS 2018, 633 – 638) ist ebenfalls über beck-online abrufbar.


  • Arbeitsrechtliches Praktikerseminar 2018
    Am 19.-20.07.2018 fand das diesjährige arbeitsrechtliche Praktikerseminar unter Leitung von Prof. Dr. Dr. h. c. Monika Schlachter am Bundessozialgericht in Kassel statt. Eröffnet wurde das Seminar durch den Referenten RA Rolf-Christian Otto, der sich in seinem Vortrag mit der "Vergütung von Betriebsratsmitgliedern" auseinandersetzte. Anschließend befasste sich Dr. Thomas Klein mit den im Koalitionsvertrag geplanten Neuregelungen des Befristungsrechts, überprüfte sie auf ihre Verfassungsmäßigkeit und stellte einen eigenen Vorschlag zur Umsetzung der Änderungen vor. Abgeschlossen wurde das Seminar von Dominik Leist mit einem Vortrag zum Thema "Kollektivverträge für Plattformbeschäftigte", in dem verfassungsrechtliche und einfachgesetzliche Regelungen zur kollektiven Vereinigung von Crowdworkern dargestellt und die Anwendung europäischer und nationaler Kartellverbote diskutiert wurden.


  • Forschungskooperation mit Dr. Ulrich Zierahn
    Vom 23.07.-25.07.2018 war Dr. Ulrich Zierahn als Gastwissenschaftlicher am IAAEU aktiv. Er ist als Senior Researcher am ZEW beschäftigt. Während seines Aufenthalts arbeitete Herr Zierahn zusammen mit Dr. Marco de Pinto am gemeinsamen Drittmittelprojekt "Local labour markets – The causes and consequences of spatial differences in labour market outcomes across cities in France and Germany". Hier untersuchen die Forscher die durch zunehmende internationale Verflechtungen bedingte Reallokation der Arbeitskräfte.


  • Projekt-Workshop "Crowdsourcing als neue Form der Arbeitsorganisation"

    Am Donnerstag, den 12.07.2018, veranstaltete das IAAEU gemeinsam mit MitarbeiterInnen der Universität Bremen den Projekt-Workshop "Crowdsourcing als neue Form der Arbeitsorganisation" im Max-Weber-Raum des Institutes. Ziel des Workshops war die interdisziplinäre Auseinandersetzung und gemeinsame Diskussion aktueller Fragestellungen zum Crowdsourcing aus juristischer und ökonomischer Perspektive. Eröffnet wurde der Workshop von Dr. Thomas Klein mit dem Vortrag "Einführung der rechtliche Problemstellung - Mindestentgelt für Crowdworker de lege ferenda?". Hierbei stellte Dr. Thomas Klein zunächst die rechtlichen Rahmenbedingungen und Ausgestaltungsmodelle der Vertragsbeziehungen von Crowdworker dar um in einem zweiten Schritt die Frage aufzuwerfen, ob bestehenden gesetzlichen Regelungen ein Mindestentgelt für den Crowdworker begründen können. Anschließend beschäftigte sich Lisa Nagel mit der Frage "Does Group Identification Effect the Performance of Crowdworkers?", wobei sie untersuchte inwieweit eine Identifikation des Crowdworkers mit der Plattform die Arbeitsleistung beeinflussen kann. Katrin Treppschuh arbeitete in ihrem Vortrag "Arbeitsrechtliche Einordnung von Crowdworkern in der US-amerikanischen und britischen Rechtsprechung" anhand vier verschiedener britischer und US-amerikanischer Urteile heraus, welche rechtliche Stellung der Crowdworker in den jeweiligen Rechtssystemen einnimmt. Den ersten Teil des Workshops schloss Eliza Stenzhorn mit dem Vortrag "How does Platform Design and Competition Affect the Welfare Distribution among Crowdworkers, Crowdsourcers and Platforms?" ab, wobei sie sich insbesondere mit der Übertragbarkeit der Online-Reputation des Crowdworkers zwischen den Plattformen und deren Vor- und Nachteile auseinandersetzte. Zu Beginn des zweiten Teils führte Dominik Leist mit seinem Beitrag "Kollektivverträge für Plattformbeschäftigte" in das Thema zurück, wobei er zunächst verfassungsrechtliche und einfachgesetzliche Regelung zur kollektiven Vereinigung der Crowdworker aufzeigte und des Weiteren die Frage aufwarf inwieweit das europäische Kartellrechtsverbot hierbei eine Rolle spielen kann. Der Workshop wurde von Prof. Dr. Lars Hornuf mit einem Vortrag zum Thema "Crowdsourced Innovation: How Community Managers Affect Crowd Activities" abgeschlossen. Die einzelnen Vorträge wurden jeweils mit einer inhaltlich vertiefenden Diskussion der TeilnehmerInnen beendet.

 

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Impressionen  des Workshops

 


  • Gedenksymposium zu Ehren von Professor Dr. Dres. h.c. Franz Gamillscheg

    Am Freitag, den 29. Juni 2018 fand das Gedenksymposium zu Ehren des verstorbenen Prof. Dr. Dres. h.c. Franz Gamillscheg in der Paulinerkirche in Göttingen statt. Prof. Gamillscheg prägte die Arbeitsrechtswissenschaft über mehr als ein halbes Jahrhundert und genoss als Vordenker des Internationalen Arbeitsrechts in Deutschland hohes internationales Ansehen. Er war Mitglied der Arbeitsgesetzbuchkommission, Vorstandsmitglied und später Ehrenmitglied des Deutschen Arbeitsgerichtsverbandes sowie Präsident und Ehrenpräsident der Internationalen Gesellschaft für das Recht der Arbeit und der Sozialen Sicherheit. Daneben war er Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Er erhielt Ehrendoktorwürden der Universitäten Uppsala und Madrid und war Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes. Das Gedenksymposium wurde von dem Institut für Arbeitsrecht der Georg-August- Universität Göttingen und der Verein zur Förderung der Arbeitsrechtsvergleichung und des Internationalen Arbeitsrecht nehmen ausgerichtet. Als ehemalige Schülerin, Doktorandin und Habilitandin von Prof. Gamillscheg war Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schlachter als Gastrednerin des Gedenksymposiums geladen und referierte über das Thema "Streiks in der Daseinsvorsorge – Zum Ertrag der Rechtsvergleichung im kollektiven Arbeitsrecht".

 

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Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Schlachter als Rednerin bei dem Gedenksymposium


  • Andrzej-Semkow-Preis für Jonas Feld

    Am 30. Mai 2018 wurde Herrn Jonas Feld der Andrzej-Semkow-Preis 2017 verliehen. Den Preis vergibt die ökonomische Fakultät der Universität Warschau alljährlich für die beste Masterarbeit unter den Absolventen des Jahrgangs. Die Auswahl erfolgt durch eine Jury von Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern der Fakultät. Mit dem Preis wurde die Abschlussarbeit von Herrn Feld gewürdigt, in welcher er sich mit dem Einfluss von Institutionen und Regulierungen nationaler Arbeitsmärkte auf die Migration von Arbeitskräften innerhalb der EU beschäftigte. Betreut wurde die Arbeit im Rahmen eines sog. "Doppelmasters" von Herrn Dr. hab. Bartłomiej Rokicki an der Universität Warschau sowie von Herrn Prof. Dr. Laszlo Goerke an der Universität Trier. "Ich freue mich natürlich sehr über diese Auszeichnung", berichtete Jonas Feld nach Verkündung des Preises. Nach seinem Abschluss im Herbst 2017 hat Herr Feld eine Beschäftigung am IAAEU aufgenommen. Im Rahmen seiner Promotion vertieft er hier derzeit seine Kenntnisse im Bereich Arbeitskräftemigration weiter.


  • Dürfen Arbeitnehmer und Gewerkschaften auf dem Betriebsgelände streiken?

    Demonstrierende Arbeitnehmer mit Fahnen und Plakaten vor einem Werktor – Bilder, die viele mit einem Streik assoziieren. Aber dürfen Gewerkschaften und Arbeitnehmer das Betriebsgelände des Arbeitgebers zu diesem Zweck überhaupt nutzen oder kann der Arbeitgeber unter Berufung auf sein Hausrecht die Nutzung untersagen? Mit dieser Frage befasst sich eine aktuelle Studie von Dr. Thomas Klein, die in der Mai-Ausgabe der Fachzeitschrift Arbeit und Recht (S. 216 ff.) veröffentlicht wurde. Klein gelangt zu dem Ergebnis, dass das Hausrecht des Arbeitgebers hinter das Streikrecht der Gewerkschaft zurücktreten muss, wenn die Nutzung des Betriebsgeländes für die Kommunikation mit den Arbeitnehmern erforderlich ist und die Interessen des Arbeitgebers nicht unangemessen beeinträchtigt werden. Davon sei etwa auszugehen, wenn es sich um ein weitläufiges Betriebsgelände handelt und eine Kommunikation mit den Arbeitnehmern an der Einfahrt zum Gelände nicht möglich ist. Die Streikposten der Gewerkschaft dürften die Arbeitnehmer dann beispielsweise auf dem Betriebsparkplatz ansprechen und über den Streik und die Streikziele informieren. Vor dem Hintergrund aktuell anhängiger Revisionen beim Bundesarbeitsgericht, die Streikmaßnahmen von ver.di auf dem Betriebsgelände von Amazon betreffen, hat die Untersuchung eine hohe praktische Relevanz.


  • Studie zu den geplanten Änderungen auf dem Gebiet des Befristungsrechts

    Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD für die 19. Legislaturperiode sieht auf dem Gebiet des Arbeitsrechts unter anderem eine Reform des Befristungsrechts vor. Sachgrundlose Befristungen sollen künftig auf 18 Monate beschränkt werden. Innerhalb dieser zulässigen Gesamtdauer sollen sie lediglich einmal verlängert werden können. Zudem ist eine Höchstquote von 2,5% für sachgrundlose Befristungen vorgesehen, die für Arbeitgeber mit mehr als 75 Beschäftigten gelten soll. Auf diese Weise soll die sachgrundlose Befristung wieder zur Ausnahme werden. Für die Befristung mit Sachgrund haben sich die Koalitionsparteien auf eine neue Beschränkung verständigt, um "endlose Kettenbefristungen" zu verhindern. Demnach soll eine Befristung nicht mehr zulässig sein, wenn zuvor bereits für die Dauer von mehr als fünf Jahren ein unbefristetes oder befristetes Arbeitsverhältnis zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer bestanden hat. Dr. Thomas Klein, wissenschaftlicher Mitarbeiter der juristischen Arbeitsgruppe des IAAEU, hat die geplanten Änderungen des Befristungsrechts auf ihre Vereinbarkeit mit Verfassungs- und Europarecht untersucht. Er kommt zu dem Ergebnis, dass insbesondere der im Koalitionsvertrag für die geplante Höchstquote von 2,5% vorgesehene Schwellenwert von 75 Beschäftigten auf durchgreifende verfassungsrechtliche Bedenken stößt. Zudem sei vor allem die geplante Beschränkung der Sachgrundbefristung nicht geeignet, lange Befristungsketten tatsächlich deutlich zu verkürzen. Ausgehend von den Ergebnissen seiner Untersuchung schlägt Herr Klein verschiedene Nachbesserungen vor, die er in einem Gesetzgebungsvorschlag für die anstehende Reform zusammenfasst. Die Studie wurde in Heft 17 der Fachzeitschrift "Der Betrieb" (S. 1018-1028) als erste ausführliche Untersuchung der Reformpläne der großen Koalition auf dem Gebiet des Befristungsrechts veröffentlicht.


  • Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Völkerrechtliche Verbindlichkeit der Spruchpraxis der ILO-Überwachungsausschüsse

    Am 23.04.2018 durfte das IAAEU Hendric Stolzenberg LL.M. Eur., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zivil- und Wirtschaftsrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, am Institut zu einem Vortrag willkommen heißen. Er referierte zu dem Thema "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Völkerrechtliche Verbindlichkeit der Spruchpraxis der ILO-Überwachungsausschüsse." Die Veranstaltung endete mit einer Diskussion der rund 20 TeilnehmerInnen.

 

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Referent Hendric Stolzenberg vor den TeilnehmerInnen

 


  • Workshop on Labour Economics 2018 am IAAEU

    Am 13. und 14. April 2018 fand bereits zum zehnten Mal der Workshop on Labour Economics der ökonomischen Arbeitsgruppe am IAAEU statt. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die bereits hohe Anzahl an Einreichungen nochmals übertroffen werden, insg.gab es fast 80 Aufsatzeinreichungen, die Bewerberinnen und Bewerber auf der Konferenz präsentieren wollten – ein klarer Indikator für die zunehmende Bekanntheit und Relevanz der Konferenz unter Arbeitsmarktökonomen in Deutschland und Europa. Unter allen Einreichungen wurden rund 35 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Europa und China ausgewählt, um in den zahlreichen Parallel- und Poster-Sessions ihre aktuellen Forschungsergebnisse zu präsentieren. Inhaltlich beschäftigten sich die Einreichungen vor allem mit der optimalen Ausgestaltung von Arbeitsmarktinstitutionen, beispielsweise wie strikt der Kündigungsschutz sein sollte, oder auch wie eine optimale Arbeitslosenversicherung aussieht. Max Friese von der Universität Rostock widmete sich etwa der Frage, ob eine Arbeitslosenversicherung nicht effizienter und günstiger ist, wenn sie ihr Risiko über geographisch große Räume verteilt – in die Praxis übersetzt also, ob beispielsweise eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung aller EU-Staaten sinnvoll ist. Politisch hochaktuell ist auch der Forschungsgegenstand von Mario Bossler und Duncan Roth – beide vom IAB in Nürnberg – sowie von Karsten Staehr von der Universität Tallinn; alle drei Autoren untersuchten auf unterschiedliche Art und Weise die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungseffekte von Mindestlöhnen. So scheinen moderate Veränderungen in der Höhe eines Mindestlohns vernachlässigbare Effekte auf die Beschäftigung zu haben, gleichzeitig vermögen Mindestlöhne aber effektiv Lohnungleichheit entgegenzuwirken. Der Workshop zeichnete sich auch dieses Jahr wieder durch die spezielle Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus: Etwa die Hälfte der eingeladenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler befindet sich derzeit in der Promotion, und ist damit in besonderer Weise auf fachliche Hinweise und Rückmeldungen aus dem Kreise der etablierten Forscher angewiesen. An dieser Stelle knüpft der Workshop jedes Jahr an, und stellt jedem Nachwuchswissenschaftler einen Mentor aus dem Kreis der anwesenden etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Seite. Im Anschluss an die eigene Präsentation wird die Forschung durch diesen Mentor gezielt kritisch diskutiert und hinterfragt, aber auch gewürdigt. "So viele neue Anregungen für meine eigene Forschung habe ich bislang nur auf wenigen Konferenzen bekommen", freute sich beispielsweise der Promotionsstudent Max Friese von der Universität Rostock, bei dem der Beitrag seines Diskutanten zu einer lebhaften Diskussion mit den anderen Zuhörern des Vortrags führte. Den diesjährigen IAAEU Best Paper Award erhielt Laura Khoury, Doktorandin von der Paris School of Economics. In ihrem Arbeitspapier mit dem Titel "Unemployment Benefits and the Timing of Dismissals: Evidence from Bunching at a Notch in France" zeigt sie, dass es für bestimmte Arbeitskräfte und Firmen in Frankreich sinnvoll sein kann, wenn Beschäftigte sich vorübergehend arbeitslos melden und Arbeitslosenunterstützung beziehen. Insbesondere bestimmten Gruppen Hochqualifizierter bietet sich dieser Anreiz. Dem Ziel der französischen Arbeitslosenversicherung, vorrangig Niedrigqualifizierte übergangsweise zu finanzieren und eine schnelle Rückkehr in den Beruf zu ermöglichen, läuft das System somit entgegen und bedarf einer entsprechenden Reform. Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des diesjährigen Workshops und freuen uns auf einen weiteren Austausch und besonders auf ein Wiedersehen auf dem Workshop on Labour Economics 2019 im kommenden Jahr in Trier.

 

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Impressionen des Workshops

 

 

Rückblick