für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen
in der Europäischen Union
DAS INSTITUT
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IAAEU untersuchen die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen der Arbeit in einer sich stetig wandelnden europäischen Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist eine interdisziplinär ausgerichtete, gesellschaftlich relevante Forschung, die international beachtet und projektbezogen organisiert ist. Ziel ist es, die öffentliche Diskussion durch wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu beeinflussen, um zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen und -beziehungen beizutragen. Dabei versteht sich das Institut als Impulsgeber für andere Wissenschaftler und die Region. Das IAAEU ist 1983 als Stiftung des öffentlichen Rechts gegründet worden. Das Institut wird durch das Land Rheinland-Pfalz finanziert, ist gleichzeitig eine wissenschaftliche Einrichtung der Universität Trier und hat seinen Sitz auf dem Campus II der Universität.
Die Arbeit am IAAEU erfolgt in enger Kooperation mit den Universitätslehrstühlen der beiden Direktoren Prof. Dr. Daniel Ulber (Lehrstuhl für Europäisches Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht) und Prof. Dr. Laszlo Goerke (BWL-Personalökonomik). Weiterhin verfügt das Institut über eine umfangreiche Bibliothek mit einer einzigartigen Spezialsammlung zum Arbeitsrecht und den Arbeitsbeziehungen vor allem der Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie zur Arbeits- und Personalökonomik.
Welche Anforderungen stellen Entgeltgleichheit und Entgelttransparenz an die tarifliche Arbeitsbewertung? Und welche Folgen ergeben sich aus der in der Entgelttransparenz-Richtlinie 2023/970/EU festgelegten Vorgabe, Arbeitsbewertungssysteme objektiv und geschlechtsneutral auszugestalten? In der aktuellen Ausgabe der SR untersuchen Prof. Em. Dr. Dres. h.c. Monika Schlachter und Jana Hagenmüller, inwiefern tarifliche Bewertungsmethoden den unionsrechtlichen Anforderungen gerecht werden können und welche Anpassungen erforderlich sind, um strukturelle Diskriminierung zu vermeiden.
Am 21. April hat Jaqueline Stein erfolgreich ihre Dissertation “Koalitionsfreiheit und Gefangenenarbeit – Eine arbeits- und verfassungsrechtliche Untersuchung zum Schutz von Gefangenengewerkschaften durch Art. 9 III GG” verteidigt. In ihrer Arbeit zeigt Jaqueline Stein , dass arbeitende Gefangene und ihre Vereinigungen – unabhängig von der Art der Gefangenenarbeit – durch Art. 9 III GG in der Ausübung ihrer Koalitionsfreiheit geschützt werden, auch wenn sie nicht unter den allgemeinen Arbeitnehmerbegriffs (§ 611a BGB) fallen.
Forschende des IAAEU und des Lehrstuhls für Personalökonomie nahmen am Annual Meeting der Scottish Economic Society teil, das vom 13. bis 15. April 2026 in Glasgow stattfand. Die Konferenz brachte Ökonominnen und Ökonomen aus verschiedenen Fachbereichen zusammen, um aktuelle Forschung zu präsentieren und sich fachlich auszutauschen.
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Welche Anforderungen stellen Entgeltgleichheit und Entgelttransparenz an die tarifliche Arbeitsbewertung? Und welche Folgen ergeben sich aus der in der Entgelttransparenz-Richtlinie 2023/970/EU festgelegten Vorgabe, Arbeitsbewertungssysteme objektiv und geschlechtsneutral auszugestalten? In der aktuellen Ausgabe der SR untersuchen Prof. Em. Dr. Dres. h.c. Monika Schlachter und Jana Hagenmüller, inwiefern tarifliche Bewertungsmethoden den unionsrechtlichen Anforderungen gerecht werden können und welche Anpassungen erforderlich sind, um strukturelle Diskriminierung zu vermeiden.
Am 21. April hat Jaqueline Stein erfolgreich ihre Dissertation “Koalitionsfreiheit und Gefangenenarbeit – Eine arbeits- und verfassungsrechtliche Untersuchung zum Schutz von Gefangenengewerkschaften durch Art. 9 III GG” verteidigt. In ihrer Arbeit zeigt Jaqueline Stein , dass arbeitende Gefangene und ihre Vereinigungen – unabhängig von der Art der Gefangenenarbeit – durch Art. 9 III GG in der Ausübung ihrer Koalitionsfreiheit geschützt werden, auch wenn sie nicht unter den allgemeinen Arbeitnehmerbegriffs (§ 611a BGB) fallen.
Forschende des IAAEU und des Lehrstuhls für Personalökonomie nahmen am Annual Meeting der Scottish Economic Society teil, das vom 13. bis 15. April 2026 in Glasgow stattfand. Die Konferenz brachte Ökonominnen und Ökonomen aus verschiedenen Fachbereichen zusammen, um aktuelle Forschung zu präsentieren und sich fachlich auszutauschen.
Auch im Sommersemester 2026 finden wieder Brownbag Seminare am IAAEU statt. Weitere Informationen zu den Vorträgen finden Sie auf unserer Brownbag Seminar Seite.
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Auch im Wintersemester 2025/26 finden wieder Brownbag Seminare am IAAEU statt. Weitere Informationen zu den Vorträgen finden Sie auf unserer Seite.